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Um Ihnen die Auswahl zu erleichtern, geben wir Ihnen eine kurze Vorstellung unserer im Eigenverlag verlegten wichtigsten Bücher.

Unser gesamtes Angebot ist zum Selbstkostenpreis ausschließlich in unseren Meetings, in unseren Kontaktstellen, oder über unseren Literaturvertrieb erhältlich. Preise und Produktnummern entnehmen Sie bitte unserem Bestellschein.

Senden Sie den Bestellschein entweder per Mail an vertrieb(at)anonyme-alkoholiker.at  oder per Post an folgende Adresse:

Anonyme Alkoholiker
Zentrale Kontaktstelle
Literaturvertrieb
Barthgasse 5 
A-1030 Wien

Weiterführende Fragen beantworten wir gerne unter info(at)anonyme-alkoholiker.at

Die Bezahlung erfolgt bei Erhalt der Ware mit dem beiliegenden Erlagschein.

 

Ursprünglich 1939 in den USA als ‚Alcoholics Anonymous‘ erschienen, wurde der Titel
auch zum Namensgeber für die Gemeinschaft ‚Anonyme Alkoholiker‘. Zu diesem
Zeitpunkt umfasste die AA-Gemeinschaft 100 Mitglieder.
Dieser Band hat dazu beigetragen, dass jetzt weltweit über 2 Millionen sagen, dass
sie AA-Mitglied sind. In vier Auflagen haben seither mehr als 30 Millionen Exemplare
des ‚Big Book‘ ihre Leser gefunden.

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1963 erschien die deutsche Erstausgabe unter dem Titel ‚Anonyme Alkoholiker‘, bekannt als ‚Blaues Buch’ – nach der Farbe des Einbands. Mehrere Auflagen sind inzwischen erschienen. Der Basistext auf den Seiten 1-192 blieb als Fundament der Genesung für die Anonymen Alkoholiker bis heute unverändert.

Die Geschichten der ‚Pioniere von AA‘ verbinden den Leser mit den historischen Wurzeln der AA-Gemeinschaft und zeigen zusammen mit den 2009 neu eingefügten zeitnahen deutschsprachigen Lebensgeschichten, wie Alkoholiker noch heute mithilfe des vorgeschlagenen Genesungsprogrammes nüchtern werden. Diese vorliegende revidierte Auflage 2015 entspricht der aktuellen amerikanischen Ausgabe.

Dies ist die einzige von ‚A.A. World Services Inc.‘ autorisierte deutsche Version des Buches ‚Anonyme Alkoholiker‘.


Das Buch "Anonyme Alkoholiker" (Blaues Buch) kann bei uns mittels Bestellschein bestellt werden (siehe unten). Es ist seit kurzem auch als ebook und als pdf (beim Anklicken des Links verlassen Sie die offizielle Homepage und werden auf die offizielle Seite der Anonymen Alkoholiker des deutschsprachigen Raums weitergeleitet) erhältlich. 


Senden Sie den Bestellschein entweder per Mail an vertrieb(at)anonyme-alkoholiker.at  oder per Post an folgende Adresse:

Anonyme Alkoholiker
Zentrale Kontaktstelle
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AA-DACH, die Zeitschrift der deutschsprachigen "Anonymen Alkoholiker" erscheint monatlich und kann ausschließlich über unser gemeinsames Dienstbüro in Deutschland bezogen werden. Die Bestelladresse finden Sie am Ende dieses Artikels.

In AA-DACH werden Erfahrungen der jeweiligen Verfasser/Innen mit dem AA-Programm (Schritte, Traditionen, Meetings-Begegnungen, Sponsorschaft etc.) veröffentlicht. Sie stellen keine Stellungnahme der Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker dar und können nicht auf AA als Ganzes bezogen werden.

Die kommenden Monatsthemen finden Sie hier: externer Link

"Sponsorschaft"
lautete das Monatsthema der Ausgabe vom Oktober 2020.

Als Leseprobe haben wir für Sie einen Artikel aus dieser Ausgabe ausgewählt:

 

Die Saga vom Einzelkämpfer

Freunde, die der Meinung sind, dass sie sich selbst aus dem Sumpf gezogen hätten, wie dereinst der Herr von Münchhausen, besitzen eine völlig andere Ansicht von Spiritualität als diejenigen, die wissen, dass sie keinen einzigen Tag trocken überlebt hätten und auch heute noch scheitern würden, wenn es nicht dieses Geschenk einer Höheren Macht gäbe, das da heißt: Heute das erste Glas stehen lassen können! Ich gehöre zur zweiten Kategorie und mache kein Hehl daraus. Ich bin kein Samurai, der sich selbst laufend rettet und daher niemandem Dank schulden würde.

Als ich noch nass und angesäuselt in die Meetings ging, da dachte ich doch tatsächlich, ich müsste alles allein schaffen und kämpfte einen vergeblichen Kampf gegen den Alkohol. Da half auch nichts, dass ich vor dem Meeting in die Grazer Stadtpfarrkirche ging und meinen Herrgott, den ich sonst stets links liegen ließ, um Hilfe und Beistand flehte. Es nützte nichts, ich kam einfach nicht von der Flasche los.

Fünf schwere Wochen im Krankenhaus legten mich trocken, dann begann ich wieder bei AA von vorn. Aber diesmal konnte ich die Hilfe meiner damaligen Freunde annehmen, ein jeder von ihnen war eine Art Sponsor für mich. So wandelte ich von einem trockenen Tag zum andern. Ich zählte mit Strichen die Tage am Kalender. Am Tag 127 hörte ich auf damit, weil ich mich das erste Mal so etwas wie sicher fühlte. In dieser Zeit schenkten mir diese großartigen Freunde von damals nicht nur ihr Ohr, sondern standen mir mit Rat und Tat zur Seite. Ich schämte mich auch nicht mehr, diese Hilfe anzunehmen.

Es ging eigentlich gar nicht mehr so sehr um den Alkohol, sondern eher um Fragen der Veränderung und eines Neubeginns, soweit dies überhaupt möglich war. Und ich hatte viele Fragen. Gemeinsam suchten wir Wege und Möglichkeiten, die Meetings waren spannend und aufschlussreich, jeder packte seinen seelischen „Rucksack“ aus und legte seine Sorgen offen auf den Tisch. Wir hatten Vertrauen zueinander und besuchten uns auch öfters außerhalb der Meetingszeiten. Wir wurden so zum Teil Freunde fürs Leben, bis heute.

Kein Internet, kein Facebook, kein WhatsApp stand uns zur Verfügung, ich selber hatte damals sogar noch einen Viertel-Telefonanschluss, wodurch das Telefonieren zeitweise gar nicht möglich war. Dennoch standen wir regelmäßig in Verbindung und hatten auch viel Spaß miteinander, manchmal sogar mehr als das, wenn man den 13. Schritt hinzurechnet. Kann ja unter Männern und Frauen nicht ausbleiben, dass Funken fliegen und diverse Affären ihre Runden machen.

Entscheidend für mich war, dass ich stets jemanden zur Hand hatte, wenn der Hut brannte. Und das war recht oft der Fall. Der zweite Teil des 1. Schrittes, dass wir unser Leben nicht mehr meistern konnten, trat immer öfter in Erscheinung. Wenn ich da nicht immer wieder von meinen Freunden vom hohen Ross heruntergeholt oder wenn ich in depressiven Stimmungen nicht ermuntert und erheitert worden wäre, ich weiß nicht, wie so mancher Tag geendet hätte. Wir lernten damals gemeinsam „leben“, was nach dem Scherbenhaufen unserer Trinkerzeit manchmal nur schwer klappte. Allergie und Besessenheit, schrieb Dr. Bob, wenn er vom Alkoholismus sprach – und wir erlebten Irrsinn, Dummheit und Naivität in allen Variationen, ich mittendrin.

Oft nagten starke Zweifel an mir – und tun es manchmal auch heute noch –, Missmut, Enttäuschungen mit inbegriffen, mangelndes Selbstwertgefühl, Scham und auch Groll. Wie hätte ich das ohne meine „Sponsoren“ hingekriegt? Das Glas steht immer nur eine Armlänge vor mir, das habe ich damals begriffen. Aber ich wollte nie mehr zurück in die Hölle, aus der ich so mühselig herausgekommen war, die Flammen des Fegefeuers spürte ich noch lange im Hintern …

Ich bekenne, dass ich ohne Freunde, ohne Sponsoren, aufgeschmissen wäre. AA ist für mich eine Art Familie, auch wenn ich in den letzten Jahren zunehmend das Gefühl habe, dass wir immer mehr Fremde werden, keiner will beim anderen mehr anstreifen, es herrscht die Meinung vor, dass jeder nach seiner Fasson selig werden sollte, Hauptsache trocken ... was für mich so nicht stimmt. Ich strebe nach Nüchternheit, nach klarem Kopf und reinem Herzen. Ich weiß, dass manche lachen werden, weil sie gerade das bei mir nicht so sehen, stimmt ja auch, dass ich auf diesem Weg noch immer viel Atem brauche, um durchzuhalten.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es lustig ist, als Einzelkämpfer wie ein Samurai sich durch das Leben zu quälen. Kann aber sein, dass nur mir dies so vorkommt. Ich liebe meine Sponsoren, manche wissen gar nicht, dass sie es für mich sind.

Seppo, Baden bei Wien

 

… und wenn Sie wissen wollen, wie es dem Verfasser weiter ergangen ist, dann abonnieren Sie doch einfach diese Zeitschrift!

Die Bestelladresse für unsere Monatszeitschrift AA-DACH lautet: 

Anonyme Alkoholiker Interessengemeinschaft
Literaturvertrieb
Postfach 11 51
84122 Dingolfing
Deutschland

Es sind auch Bestellungen per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Angabe des Namens und der Zustelladresse (bitte kein Postfach) möglich.

Die Zusendung erfolgt in einem undurchsichtigen Kuvert mit dem neutralen Absender "Literaturversand".

Der Preis beträgt 2,50 € pro Exemplar zuzüglich Versandkosten.

Hier finden Sie die Literatur der Anonymen Alkoholiker:

 Das Blaue Buch


 Die Monatszeitschrift AA-DACH


 Folder und Broschüren


 Bücher

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