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" Wenn ich morgens aufwache, frage mich nicht mehr, was ich in der vergangenen Nacht getan habe. "

 Als ich 18 war, trank ich täglich oder nahm Drogen. Ich folgte dem Verhaltensmuster:

morgens aufwachen und den Getränkeshop ansteuern. Ich kaufte immer das, was ich in der Nacht zuvor getrunken hatte, um den angeschlagenen Magen zu schonen und das Zittern zu überstehen.

Dann fuhr ich aufs Land hinaus, nahm einen Drink zu mir, übergab mich und machte damit weiter, solange bis ich genug bei mir behalten konnte, damit das Zittern aufhörte.

Ich stellte mir vor, vor 150 Jahren geboren zu sein, wo ich ein Cowboy hätte sein können - der Büffeljäger-Typ, ganz auf mich allein gestellt. Ich verbrachte eine ganze Menge Zeit auf den Nebenstraßen des Oklahoma Panhandle in meinem Pickup mit einer Whiskyflasche. Ich dachte, dass dies alle Kids in meinem Alter tun sollten.

Tatsächlich hatte ich einen Freund, der nicht trank. Er sprach auf feine Art über sein "Programm". Ich hatte keine Ahnung, dass es das Programm der Anonymen Alkoholiker war. Er erzählte einfach, was er tat: nur für heute nicht trinken.

Ich fing an etwas gegen mein Trinken tun zu wollen. Ich ging zu einigen AA-Meetings, obwohl ich nicht zuhören konnte, schnappte ich einige einfache Dinge auf. "Nur für heute", "Halt es einfach" und "Machis dir nicht so schwer".

Ich wusste, dass ich langsamer werden musste. Ich war immer ein 50-Meter-Mann in einem 100-Meter-Lauf gewesen und ich machte nie etwas fertig. Genau so begann ich mit AA. Ich wollte es schaffen, aber ich wollte es nicht wirklich von jemand anderem hören. Ich wollte es auf meine Art schaffen. Ich hörte: "Lass I den Alkoholpegel bis unter die Ohren sinken und dann kannst Du anfan- gen zu hören". In den AA-Meetings traf ich Leute, die 20Jahre trocken waren und Leute, die gerade betrunken hereinkamen. Ich war nicht mehr oder weniger wichtig als irgendjemand dort.

Nüchtern bekomme ich nicht mehr diese Bauchschmerzen, wenn ich neue Leute kennenlerne. Ich habe nicht diese ständige Angst vor der Außenwelt. Wann immer die Welt verrückt zu sein scheint, muss ich einsehen, dass ich verrückt bin, nicht die Welt.

Ich glaube nicht, dass ich jemals in der Lage war, den Leuten zu zeigen, was ich wirklich von ihnen hielt. Heute habe ich die Freiheit, ihnen zu zeigen, dass ich sie mag. Es ist großartig ohne Alkohol zu leben und Liebe zu empfinden wie nie zuvor.

Am Wichtigsten ist es: Ich wache morgens nicht auf und denke daran, wie ich high werden und dafür das Geld auftreiben könnte. Nüchternheit kann man nicht beschreiben. Sie bedeutet: frei zu sein. Nüchternheit ist das größte Geschenk - ein Geschenk, das ich nie haben wollte, aber ich bin glücklich, dass ich es habe.

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Homepage aktualisiert am: 19.11.2017

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