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AA-DACH, die Zeitschrift der deutschsprachigen "Anonymen Alkoholiker" erscheint monatlich und kann ausschließlich über unser gemeinsames Dienstbüro in Deutschland bezogen werden. Die Bestelladresse finden Sie am Ende dieses Artikels.

DACH Cover 18 06

In AA-DACH werden Erfahrungen der jeweiligen Verfasser/Innen mit dem AA-Programm (Schritte, Traditionen, Meetings-Begegnungen, Sponsorschaft etc.) veröffentlicht. Sie stellen keine Stellungnahme der Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker dar und können nicht auf AA als Ganzes bezogen werden.

Die kommenden Monatsthemen finden Sie hier: externer Link

"Aus Fehlern lernen"
lautete das Monatsthema der Ausgabe vom Juni 2018.

Als Leseprobe haben wir für Sie einen Artikel zum diesem Monatsthema ausgewählt:

Los geht’s in ein neues Leben!

Eine Fügung des Schicksals, heute nenne ich sie Gnade, führte mich zu meinem ersten Meeting in AA. Plötzlich war nur mehr der „eine trockene Tag“, nur die 24 Stunden, bedeutsam! Anfänglich konnte ich es ja nicht glauben, dass ich Tag für Tag trocken sein konnte! Das war ja in den Jahren davor nie gelungen, bis ich halt aufgegeben hatte und bereit war, mich zu Tode zu saufen! Je länger meine „trockene Phase“ anhielt, desto klarer wurde auch, dass nicht immer die anderen daran schuld waren, dass ich hatte trinken müssen. Wenn die Freunde in den Meetings ihre Charakterfehler als belastend beschrieben und näher auf diese eingingen, habe ich jede Menge auch über mich erfahren dürfen! Natürlich waren da einige Eigenschaften dabei, die mir an mir auch nicht gefielen! Nachdem ich zu Beginn mit Gott nichts am Hut hatte, waren auch die Schritte, die nicht „gottlos“ waren für mich unwesentlich. Manche meiner Charaktermängel gingen mir schon auf die Nerven oder ich empfand sie als belastend, aber bereit, diese Eigenschaften umzuwandeln oder ändern zu lassen, kam sowieso nicht in Frage! Wer sollte denn das auch tun?

Inzwischen ist viel Wasser die Donau hinuntergeflossen. Nach langem Versuchen und Bemühen habe ich schließlich doch eine Höhere Kraft für mich entdecken, finden können. Das hat in dem Programm vieles leichter gemacht. Meine Sturheit ist manchmal auch eher aufgeweicht, nur mein Trotz hält sich noch recht gut! Die Meetings haben natürlich auch auf mich abgefärbt, ich bin sicherlich nicht mehr der Mensch, der ich zu Beginn meiner Trockenheit war! Und ich weiß, dass ich doch allerhand dazu gelernt habe. Immer wieder haben mir Menschen in den Meetings die zur passenden Zeit richtigen Hinweise geliefert, mir den Spiegel vorgehalten und mich wohlwollend auf meinem neuen Weg begleitet. Dafür bin ich jedem einzelnen dankbar! Ich vertrage Druck, also auch „in den Hintern treten“, nicht sehr gut. Ich suche mir meine Vorbilder gerne selber und lasse sie mir nicht aufoktroyieren.

Abera Kadabera – und du bist schon nicht mehr da!

Früher wäre mir nicht mal eingefallen, darüber zu sinnieren, ob es sich um Charaktermängel oder einfach Eigenschaften handelt. Da blieb keine Zeit, über wertvolles Leben, über Fehler und/oder Änderungen nachzudenken! Wie sehe ich das heute? Heute weigere ich mich nicht mehr vehement, bereit zu sein, Änderungen meines Charakters anzunehmen. Mein bisheriges trockenes Leben hat mir schon des Öfteren gezeigt, dass meine Welt nicht untergeht, wenn sich rundherum oder in mir was ändert. Im Gegenteil, es hat sich immer zum Guten entwickelt! Ich sträube mich also nicht mehr mit Händen und Füßen, die eine oder andere negative Eigenschaft beseitigen zu lassen. Oft merke ich erst nach Wochen oder Monaten, dass ich einen „Fehler“ „verloren“ hatte, oft machen mich die Freunde darauf aufmerksam, dass sich da was bei mir geändert habe. So kann ich also in Ruhe und Frieden weitergenesen, in der Überzeugung, dass alles zum Besten wird und wenn ich es noch nicht  als „Bestes“ empfinde, ist es noch nicht zu Ende!

… und wenn Sie wissen wollen, wie es der Verfasserin weiter ergangen ist, dann abonnieren Sie doch einfach diese Zeitschrift!

Die Bestelladresse für unsere Monatszeitschrift AA-DACH lautet: 

Anonyme Alkoholiker Interessengemeinschaft
Literaturvertrieb
Postfach 11 51
84122 Dingolfing
Deutschland

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Die Zusendung erfolgt in einem undurchsichtigen Kuvert mit dem neutralen Absender "Literaturversand".

Der Preis beträgt 2,25 € pro Exemplar zuzüglich Versandkosten.

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